Spätrömische Zwiebelknopffibel

Zu sehen ist eine fleckig-kupferfarbene Fibel auf hell-bläulichem Grund, die mit der Vorderseite nach links vorne zeigt, mit einer Querstrebe vorne, die zwiebelförmige Enden nach rechts und links aufweist; auch in der Mitte, am Anfang des Fibelbogens ist ein solcher Knopf, der hier nach Vorne zeigt; am Ende des Bogens dann noch ein gerades Stück, indem die Nadel arretiert ist.

Objektdaten

Inventarnummer
2003-0046-9000-0001
Fundtyp
Zwiebelknopffibel
Datierung
um 1. Viertel 4. Jh. n. Chr.
Epoche
Spätantike
Fundort
Konstanz, Lkr. Konstanz
Standort
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Herstellungstechnik
Guss
Größe
6.3 cm × 4.8 cm × 2.8 cm
Material
Kupferlegierung/Bronze

Beschreibung

Da spätantike Zwiebelknopffibeln im ganzen Römischen Reich an Militärstandorten vorkommen und auf Darstellungen von Soldaten zu finden sind, gelten sie als militärische Rangabzeichen. Die Fibel verschloss den Mantel auf der Schulter.
Namensgebend für diesen Fibeltyp sind die zwiebelförmigen Knöpfe an den Bügelenden. Sie sind aus Bronze, Silber und Gold belegt und wiesen so auf den Rang hin. Auf einigen Exemplaren finden sich Inschriften, sie dienten als Geschenk bzw. Auszeichnung im kaiserlichen Umfeld.
Die Fibel kam im spätantiken Kastell von Konstanz zutage.

Weiterführend

Links

Vier Lederschuhe mit unterschiedlich hohem Schaft der Größe nach aufgereiht.
Schausammlung

Copyright

Hauptbild
CC BY-SA 4.0