Reiterlanze

Zu sehen ist eine Lanzenspitze aus dunklem Metall, die mit 2 gerippten Nieten aus Metall am langen Schaft aus Holz befestigt ist. Die Lanze liegt auf schwarzem Grund auf dem Bild diagonal mit der Spitze nach links unten zeigend.

Objektdaten

Inventarnummer
2001-0319-0058-0006
Fundtyp
Lanze, Typ Trier A4
Datierung
um 580 n. Chr.
Epoche
Merowingerzeit
Fundort
Trossingen, Lkr. Tuttlingen
Standort
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Größe
359 cm × 3.7 cm
Material
Eisen, Haselholz, Kupferlegierung/Bronze

Beschreibung

Zu lang fürs Grab Bei dieser Lanze ist nicht nur die eiserne Spitze, sondern der komplette Schaft erhalten. Ihre eiserne Spitze entspricht einer zum Zeitpunkt ihrer Niederlegung sehr geläufigen Form. Der hölzerne Schaft ist mit zwei großen, gerippten Bronzenieten in der Schlitztülle befestigt. Solche sind nur aus reich ausgestatteten Gräbern bekannt.
Die Lanze stammt aus dem Grab 58 von Trossingen, das mehrere sehr gut erhaltene Holzfunde enthielt. Allerdings wurde sie nicht in einem Stück beigegeben, da sie zu lang für die Grabkammer war. Man hackte sie entzwei und schob das Schaftende unter das Totenbett, während das Stück mit der Spitze zur Rechten des Toten niedergelegt wurde. Die Spitze zeigte dabei zum Fußende.

Weiterführend

Weitere Bilder

Links

Leier vom Trossingen in der Vitrine im Vordergrund sowie weitere Beigaben des Grabes in der Vitrine im Hintergrund.
Schausammlung

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CC BY-SA 4.0
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